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1. Deutscher ├ť40 Pokalsieger VfB Hermsdorf ! Der Coup ist perfekt!

von Matthias Voigt, 25.06.2018 07:19 Uhr

VfB Hermsdorf erster Deutscher ├ť-40 Pokalsieger ÔÇô grandioser Endspielsieg ├╝ber SV BW Dingden Deutscher ├ť-40 Pokal 2017/2018 Final Four Endrunde

24 Mannschaften bundesweit hatten sich im September des vorigen Jahres zum erstmals ausgetragenen Deutschen ├ť-40 Pokal angemeldet. Darunter die Traditionsmannschaften des VfL Wolfsburg, des Halleschen FC, von DSC Arminia Bielefeld, vom SC Paderborn und VfR Wormatia Worms, sowie mehrere Mannschaften, die schon am DFB-├ť40-Cup, der Deutschen ├ť-40 Meisterschaft, teilgenommen haben und zudem spielstarke ├ť-40 Teams aus den verschiedenen Landesverb├Ąnden des DFB. Im Oktober startete die Pokalrunde, die wie der DFB-Pokal der Profis als KO-Runde ausgespielt wurde. Im ersten Spiel dieses neugeschaffenen Wettbewerbs besiegte der Deutsche ├ť-40 Vizemeister von 2011 die BSG Stahl Riesa/ Meissen den Berliner Verbandsligisten TSV 1897 Mariendorf mit 6:1. In der ersten Runde kam f├╝r die Traditionsmannschaften vom SC Paderborn (0:1 beim SV BW Dingden), dem DSC Arminia Bielefeld (8:9 nach Elfmeterschie├čen beim FC Vorw├Ąrts Wettringen, dem VfR Wormatia Worms ( 2:3 beim TB Jahn Zeiskam) und dem Halleschen FC (0:3 beim sp├Ąteren Pokalsieger VfB Hermsdorf) das fr├╝hzeitige Aus. Die verbliebene Traditionsmannschaft vom VfL Wolfsburg mu├čte dann in der zweiten Runde gegen die Spielgemeinschaft VfB Giessen/TSV Gro├čen-Linden vor ├╝ber 300 Zuschauern, mit 1:3 die Segel streichen. F├╝r die Endrunde, die am Samstag, den 23.Juni im Rahmen des Tags des Fussballs in Frankfurt am Main vor der Commerzbank Arena stattfand, hatten sich SC Westfalia Herne, der neue Berliner ├ť-40 Meister VfB Hermsdorf, SV BW Dingden und der SV Leiselheim qualifiziert. Die Halbfinalspiele am Endrundentag wurden vor Ort in der Commerzbank Arena ausgelost und es kam zu den Begegnungen VfB Hermsdorf gegen SC Westfalia Herne und SV Leiselheim gegen SV BW Dingden.

1. Halbfinale: VfB Hermsdorf ÔÇô SC Westfalia Herne

Im ersten Halbfinale auf dem Rasenteppich vor der Arena von Eintracht Frankfurt standen sich die beiden Topfavoriten des Deutschen ├ť-40 Pokals SC Westfalia Herne und der VfB Hermsdorf gegen├╝ber. Die Hermsdorfer, die vor einer Woche sensationell vor dem Deutschen ├ť-40 Meister von 2016 Spvgg BW Berlin, Berliner ├ť-40 Verbandsmeister wurden, legten gleich richtig los. Mit gutem Kombinationsspiel dr├Ąngten sie die Oldies aus Herne erst einmal in die Defensive. Bei einigen Torm├Âglichkeiten der Berliner Vorst├Ądter war der gute Herner Keeper Holger Holz aber auf den Posten. Mit zunehmender Spieldauer ├╝bernahmen dann die Westfalia Old Boys das Geschehen. Aber auch ihnen gelang gegen den gut aufgelegten Hermsdorfer Torh├╝ter Alexander Bergant kein Treffer. So blieb es in einer weitgehend ausgeglichenen Partie beim 0:0 Endstand. Im Elfmeterschie├čen wurde dann der erste Finalist ermittelt. Dabei hatten die Hermsdorfer die besseren Sch├╝tzen und mit Berchant auch einen Elfmeterkiller im Tor. Die Hermsdorfer trafen viermal und da zwei Sch├╝tzen der Herner verschossen, einen Elfmeter hielt Alexander Bergant und einen setzten die Westfalia Old Boys neben das Tor, siegten die Berliner Vorst├Ądter mit 4:2.

2. Halbfinale: SV Leiselheim ÔÇô SV BW Dingden

Der SV Leiselheim um Teamchef Stefan Steinmetz gab im zweiten Halfinale ├╝ber die gesamte Spielzeit, die betrug 2 x 25 Minuten, den Ton an. Mit guten Ballpassagen dr├Ąngten die Wormser Vorst├Ądter ihren Gegner aus Dingden vom Niederrhein in die Defensive. Erste gute Chancen der Leiselheimer konnte der Blau-Wei├č Torh├╝ter Christoph Kock aber vereiteln. Bis zum Pausenpfiff hatten sich die Leiselheimer weiter gute Torm├Âglichkeiten herausgespielt aber keine zu einem Torerfolg genutzt. Nach Wiederbeginn war es dann Thomas L├Âwer, der das l├Ąngst ├╝berf├Ąllige 1:0 f├╝r den SV Leiselheim erzielte. Danach lockerten die Mannen vom Niederrhein ihre defensive Haltung und starteten ihrerseits einige gute Konterangriffe. Die Leiselheimer, die in ihrer Abwehr nun etwas sorglos agierten, waren zwar weiter feld├╝berlegen aber echte Torchancen, bis auf die von Kemal Cinar in der 46. Minute, spielten sie keine mehr heraus. In der 37. Minute f├╝hrte dann ein Konter der Dingdener durch Dennis Ruff zum ├╝berraschenden 1:1. In den letzten Minuten dieses Spiel verteidigten die Blau-Wei├čen geschickt das Unentschieden und sie retteten sich in das Elfmeterschie├čen. Dort wurde dann Dingdens Torh├╝ter Christoph Kock zum Matchwinner. Er hielt zwei Elfmeter der Leiselheimer und da seine Mitspieler trafen gewannen die Kicker aus dem Stadtteil von Hamminkeln mit 5:3. Somit kam es zum Endspiel zwischen dem VfB Hermsdorf und dem SV BW Dingden.

Endspiel: VfB Hermsdorf ÔÇô SV BW Dingden

Das erste Endspiel des Deutschen ├ť-40 Pokals wurde dann zu einer einseitigen Angelegenheit. Den Dingdener Oldies, die nur mit 13 Spielern nach Frankfurt am Main angereist waren, ging im Endspiel vorzeitig die Luft aus. Angetrieben von Mannschaftskapit├Ąn Stefan Mattner (sp├Ąter Alexander Bozinovski) dominierten die Hermsdorfer von Beginn an das Spiel. Die Dingdener waren zwar darauf bedacht ihr Tor zu verteidigen, gegen die guten, ├╝ber die Au├čenbahnen vorgetragenen Angriffe der Berliner, waren sie aber schon nach f├╝nf Minuten machtlos, denn da erzielt Rene Sieben├Ąuger per Kopfball das 1:0. Bis zur Halbzeit bauten Christian Ewert und Ronny Eltner das Ergebnis auf 3:0 aus. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild wie in Durchgancg eins. Die Hermsdorfer marschierten nach vorne und Dingden versuchte Schlimmeres zu verh├╝ten. Es gelang den Oldies vom Niederrhein aber nicht, denn Stephan Kusche, Tobias R├Âttgen mit einem Doppelpack und Oliver Dudey schraubten das Ergebnis auf 7:0. Die Dingdener hatten sich in den ersten 15 Minuten tapfer gewehrt, nach dem 0:2 brachen sie dann aber auseinander. Die Hermsdorfer hatten ein tolles Finale gespielt und gezeigt, warum sie Berliner ├ť-40 Meister geworden sind. Ein verdienter Sieger,

der zum Ende dieses Wettbewerbs die Zuschauer noch einmal mit sieben herrlich herausgespielten Treffern begeisterte. Lobenswert und ganz stark auch die Leistung der Schiedsrichter. Angef├╝hrt von FIFA-, UEFA und Bundesligaschiedsrichter Bernd Heynemann, waren Sven Meisezahl, Christian Mehl und Otto Dodoo aus Ghana immer auf Ballh├Âhe, sie leiteten die Spiele souver├Ąn, soda├č nie Diskussionen aufkamen. Somit wurde das Final Four Endrundenturnier zu einer absolut gelungenen Veranstaltung, die sehr guten Fussball bot. Zum Abschlu├č des Endrundentages besuchten drei Teams noch das Public Viewing in der Commerzbank Arena zum Spiel der Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Schweden.