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Unsere Erste: Spannung bis zum Schlu├č

von unserem Vorstand-Fußball, 24.10.2017 11:30 Uhr

uploaded/mitteilungen/Mouusa_cr.jpg Zum Heimsieg gezittert!

Entscheidung in der Nachspielzeit

An einem klassischen Herbstsonntag, mit etwas Sonne und vielen Wolken, empfing die Erste den SV Blau-Wei├č Berolina Mitte auf dem heimischen Sportplatz Seebadstra├če.

Vor dem Spiel erkor das Trainerteam das Duell mit Berolina Mitte zu einem Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg k├Ânne man Tuchf├╝hlung an das obere Tabellendrittel halten, bei einer Niederlage w├Ąre man erstmal im Niemandsland der Tabelle verschwunden.

Im Vergleich zur Vorwoche rotierte das Trainerduo Gerth/Gro├čmann auf vier Positionen: F├╝r Schumann, Ahmadi, den gesperrten Fehlner und den verletzten Walczuch starteten Maa├č, Teichfischer, Pyrrhus und Jach.

Anders als in den Spielzeiten zuvor, zeichnet sich der VfB momentan dadurch aus, von Anfang in der Partie zu sein und die Schlafm├╝tzigkeit der Gegner eiskalt auszunutzen. So lief Alkilic bereits in der dritten Spielminute von der linken Seite aus allein aufs Tor, hatte jedoch Pech, dass der Ball beim Abschluss ungl├╝cklich versprang und sein Schuss damit Richtung Tegeler Flie├č und nicht aufs Tor flog.

In der neunten Minute befanden sich die Rot-Wei├čen erneut im Angriff. ├ťber die linke Seite wurde der Ball in die Mitte gespielt, wo Al-Moussa nach einem Pressschlag an den Ball kam und von der Strafraumgrenze abzog. Sein Schuss schlug rechts unten ein und somit gelang es dem VfB erneut fr├╝h in F├╝hrung zu gehen.

Vom Ansto├č hinweg, holte Berolina Mitte einen Ecksto├č heraus. Nach selbigem kam in der Mitte Frielinghaus unbedr├Ąngt zum Kopfball. Diesen konnte Maa├č jedoch mit einer Glanztat am Einschlag hindern. Die Folgezeit war von unz├Ąhligen Abseitsstellungen der Hermsdorfer Angreifer gepr├Ągt, wo zumindest eine Handvoll von strittig waren. Etwas mehr als eine halbe Stunde war gespielt, als erneut Frielinghaus allein vor Maa├č auftauchte, doch auch bei diesem Duell ging der Hermsdorfer Torh├╝ter als Sieger hervor. Wenige Minuten sp├Ąter er├Âffnete Maa├č riskant ├╝ber Innenverteidiger Pyrrhus, der sich jedoch robust gegen seine Gegenspieler durchsetzte und mit nach vorne einschaltete. Auf H├Âhe der Mittellinie spielte er einen traumhaften Ball in den Lauf von Duncan. Dieser lief allein auf Torh├╝ter Kreienbaum zu. Duncan behielt die Nerven und ├╝berlupfte den herauseilenden Torwart gef├╝hlvoll zur 2:0-F├╝hrung. Dies war dann auch der Halbzeitstand nach einer starken ersten H├Ąflte der Hermsdorfer Mannschaft.

In der Halbzeit gab es zwei Ansagen an die Mannschaft: Genauso weiterzuspielen und die gegnerischen Standards mit h├Âchster Konzentration zu verteidigen.

Die zweite Halbzeit sah dann folgenderma├čen aus: Der VfB ├╝berlie├č Berolina Mitte den Ball und lief ├╝ber fast 45 Minuten hinterher. Dieser Anblick lie├č die Erfahrungen aus der letzten Partie gegen T├╝rkiyemspor wieder aufleben. Doch anders als gegen T├╝rkiyemspor, hielt die Abwehrreihe um die starken Innenverteidiger Kleineidam und Pyrrhus den Laden dicht. Eine knappe Stunde war gespielt, als Kapit├Ąn Teichfischer viel Gr├╝n vor sich hatte und von rechts allein auf das Tor zulief. Der Winkel war jedoch zu spitz und er jagte den Ball in Richtung Tennisplatz. Keine f├╝nf Minuten sp├Ąter bot sich Steines auf der Gegenseite die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch der an diesem Tage exzellent aufgelegte Maa├č machte auch diese Chance zunichte. Die letzte Viertelstunde des Spiels war gerade angebrochen, als Berolina Mitte auf der linken Seite einen Einwurf zugesprochen bekam. Der Einwerfer schleuderte diesen bis in den F├╝nfmeter-Raum des Hermsdorfer Strafraums. Dort sprang der Ball einmal auf, bis Torh├╝ter Maa├č versuchte den Ball aus der Luft zu fangen. Ihm kam der bis dahin gl├╝cklose Frielinghaus in Kung-Fu-Manier entgegengesprungen, sodass Maa├č den Ball nicht vollends fangen bzw. kl├Ąren konnte und Frielinghaus den Ball im Nachsetzen einschieben konnte. Der Anschlusstreffer war gefallen und die Voraussetzungen f├╝r eine nervenaufreibende Schlussphase gegeben. Hermsdorfs Trainergespann versuchte nun mit Wechseln das Spiel zu beruhigen und etwas Zeit von der Uhr zu nehmen. Es lief bereits die Nachspielzeit als Freud und Leid nicht n├Ąher hatten beieinander liegen k├Ânnen. Auf der Hermsdorfer Auswechselbank wurde der Schlusspfiff schon herbeigesehnt, als sich folgende Szenen ereignen sollten. Nach einem Ballverlust im Vorw├Ąrtsgang war die Hermsdorfer Defensive unsortiert, sodass eine Flanke von der rechten Seite in Kleinediekmann seinen Abnehmer fand. Dieser hatte bei seiner Direktabnahme jedoch Pech und traf lediglich den linken Au├čenpfosten. Auf der Gegenseite machte es Al-Moussa keine Minute sp├Ąter dann besser. ├ťber die linke Seite setzte sich Alkilic durch und brachte eine punktgenaue Flanke in die Mitte, die Al-Moussa im zweiten Versuch verwandelte.

Der souver├Ąn pfeifende Schiedsrichter Erol beendete daraufhin die Partie, sodass ein 3:1-Heimsieg zu Buche stand.

Aus einer stabilen Defensive heraus gelang es den Rot-Wei├čen vor allem in Halbzeit eins viele gef├Ąhrliche Nadelstiche nach vorne zu setzen. In der zweiten Halbzeit lie├č man erneut nach, sodass es hinten raus nochmals eine Zitterpartie wurde, die aber das bessere Ende f├╝r die Hermsdorfer Jungs hatte.

Am kommenden Wochenende geht die Reise erneut nach Kreuzberg ins Katzbachstadion, wo dann Tabellenf├╝hrer Hilalspor auf die Erste wartet. M├Âchte man weiterhin oben dran bleiben, wird es Zeit auch mal gegen ein Team aus der Spitzengruppe zu punkten.

Angepfiffen wird die Partie um 14:00 Uhr in der Dudenstra├če 40/64.

Der VfB spielte mit: Maa├č ÔÇô Jach (89. Schupp), Pyrrhus, Kleineidam, Bredow ÔÇô Alkilic, Al-Moussa, Mertens (82. Piechota), Teichfischer, Hejzlar (78. Ahmadi) ÔÇô Duncan

Tore: 1:0 Al-Moussa (9.Min), 2:0 Duncan (37.Min), 3:1 Al-Moussa (90.+ 5 Min.)ÔÇô 2:1 Frielinghaus (75.Min)

Zuschauer: ca. 70

verfasst von D.Winkenes